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Meistens saßen wir am runden Stammtisch in der hinteren Ecke des Lokals. Hier schloß sich auch das kleine Klubzimmer an, das man über drei Stufen und eine Schiebetür erreichen konnte. Wegen seiner erhöhten Lage wurde der Raum auch gern als „Kellerboden“ bezeichnet. Dort fanden in der Regel die Vorstandssitzungen der örtlichen Vereine statt und so blieb es dann auch nicht aus, daß man sich irgendwann nach Sitzungsende zu uns an den Stammtisch setzte. Insbesondere der Kriegerverein hatte ein besonderes Augenmerk auf uns junge Soldaten geworfen. Vorsitzender Ernst Gain, sein Stellvertreter Gustav Sauck, Kassenwart Heino Wilke und Schriftführer Bruno Neumann wurden bei diesen Gelegenheiten bald unsere Dauergäste. Sie waren natürlich gerne gesehen, denn wir wurden auf ihre Kosten sehr freigiebig mit Getränken versorgt. Mit dem Freibier kamen dann auch die ersten zaghaften Anwerbeversuche für eine künftige Vereinsmitgliedschaft. Bedingt durch das negative Image, das der Verein zu dieser Zeit hatte, war bei uns jungen Leuten die Resonanz gleich Null und der Kriegervorstand zog jedes Mal unverrichteter Dinge von dannen.
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